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geweſen ſei, meinte aber alles müſſe zum Weichen ge⸗ bracht werden, was der guten Sache widerſtrebe.
Wie verſchieden man nun auch über dieſe»„gute Sache« denken möge: daß Forſter's Eifer wenigſtens aus guter und uneigennütziger Überzeugung hervorging, zeigte ſich gerade bei dieſer Gelegenheit. Er ſetzte ſich nämlich aus demſelben Eifer in Widerſpruch mit Merlin. Dieſer ſcheint bei den Grafen ein angenehmes Pribvatgeſchäftchen beabſichtigt zu haben, das ihm Forſter verdarb. Der erbitterte Franzoſe außerte ſich wenigſtens ſeitdem nicht ohne Groll über Forſtern, den er einen fier gredin— einen hochmüthigen Lump nannte. 4
In Kirchheim Boland leitete er das Geſchäft nur ein, und überließ es dann einem andern Commiſſär.
Das Beſte, was er von dieſem Geſchäftsausfluge für ſich davontrug, war, daß er früher in ſeinem In⸗ nern zum Gleichgewicht kam, als in Mainz, wo ihn ſo viel traurige Erinnerungen umgaben. Er hatte nur ei— nen Weg zur Ruhe zu kommen; er mußte handelnd ſeiner Überzeugung Genüge leiſten, und das Urtheil der Einſicht oder der Leidenſchaft der Andern überlaſſen. In dieſer Stimmung bot er auch ſeiner Thereſe ein verſöhntes
Herz.»Das Vertrauen zwiſchen uns, ſchrieb er nach Neufchatel, die Nachſicht, die Achtung bleiben unerſchüt⸗ tert; die Zeit wird die Wunden heilen, und der Zukunft wollen wir immer Frieden und äußeres Wohlſein abge— winnen.«
Aus der duftigen Ferne dieſer Zukunft verſchwanden bereits die Reiſebilder des ſüdlichen Frankreichs ſammt der Schreibfeder zu Eſel. Forſter trug Thereſen auf,


