Volke und reu zu ſein, wohl, als u entſagen, zugeſchickt
er Eid un⸗ Zünſte be⸗ lichkeit, die och zugleich tte, wider⸗ en Vollzie⸗ iſſen begü⸗ der formu⸗
ne Inſtruc⸗ und Urver⸗ Proclama⸗ niſſäre in Wahlen zu
Mainzer Convent.
Auch Forſter übernahm einen ſolchen Auftrag; wo er denn fand, daß der Ariſtokratismus und die Anhän⸗ ger der kleinen Fürſten, die in der Provinz angeſeſſen waren, der Sache überall Widerſtand bereiteten. Sol⸗ cher Widerſpruch reizt gar leicht den Dienſteifer, und wir dürfen das Gefühl an ſich nicht verwerfen, das auch einen milden, gemäßigten Mann gerade in ſeinem Berufe hin⸗ reißen kann. Es giebt einen Egoismus der Pflichter⸗ füllung; wie ja, ohne Vergleich, auch der zahmſte Haus⸗ hund, als Wächter an die Kette gelegt, nach jedem An⸗ nahenden bellt und beißt.
Forſter kam mit Merlin von Thionville nach Grün⸗ ſtadt. Hier waren die Grafen von Leiningen anweſend geblieben, nur um ſeine Operationen zu vereiteln. Sie thaten, wie Forſter erzählt, was ihres Amtes war, aber auch er glaubte thun zu müſſen, was das ſeinige er— heiſchte. Er forderte ſie mit allen ihren Beamten auf, Frankenbürger zu werden. Sie proteſtirten, cabalirten, hetzten Bürger und Bauern auf; einer von Forſter's Soldaten ward überfallen und verwundet. Forſter for⸗ derte mehr Mannſchaft, und ſobald ſie eintraf, nahm
er Beſitz von beiden Schlöſſern, und gab den Grafen eine Wache, bis er ſie den 27. Februar nach Landau ſchickte. Ihre Damen gingen über den Rhein.«— Forſter geſtand, daß es ihm ein widriger Auftrag


