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Raum zur Beſchreibung fehlt, mögen ihn wohl auch überfröſtelt haben. Seine alte Gallenkolik überfiel ihn heftig, machte ihm üble Tage, und ſetzte ihn ſehr zu⸗ rück. Und am Ende ſollte ihm auf eine während der kranken Tage nach Mainz gekommne Schreckensnachricht auch die Wiedergeneſung durch Mißverſtändniſſe mit ſeiner Thereſe verkümmert werden.
Am 26. Januar war nämlich durch eine Stafette die offizielle Nachricht von der in Paris am 21. geſche⸗ henen Hinrichtung des Königs nach Mainz gekommen. Für Forſter zwar nicht unerwartet. Schon vor einem Monate hatte er Thereſen bemerkt, der König werde geopfert werden müſſen, um eine neue Revolution zu verhüten. Es gäbe Kriſen, meinte er, wo es nicht mehr möglich ſei, Mittelſtraße und Mäßigung zu beobachten, und es ſogar Pflicht werde, zuweilen zu Extremen zu greifen. In Mainz fiel dieſe Nachricht wie ein angſtvoll erwarteter Blitzſtrahl nieder, und warf mit greller Be⸗ leuchtung die Parteien auseinander; indem er die deutſch⸗ und monarchiſch geſinnten Einwohner niederbeugte, die Freiheitsſchwindler aber vollends überſpannte. Doch be⸗ denklicher, als durch kummervolle Mienen und beifälligen Jubel, riß der Zwieſpalt politiſcher Geſinnung in die franzöſiſche Garniſon ein. Die Linientruppen und die Nationalgarden, ohnehin unverträglich unter ſich, traten jetzt, jene empört, dieſe exaltirt, mit gezognen Klingen gegen einander. Man fürchtete, in blutiger Entzweiung die franzöſiſche Sache bloßgeſtellt zu ſehen; ja man dachte an die Gefahr, daß die deutſchgeſinnten Einwohner ſich zu einem Aufſtande mit den Linientruppen verbinden
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