Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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Solche göttinger Vorleſungen, wie Heyne's, waren freilich nicht angethan, um unter den jetzigen mainzer Umſtänden und Beſtrebungen Eingang zu finden. Und doch war Forſter für Einwände und Vorwürfe gegen die Revolution nicht unzugänglich; nur wollte er die Be⸗ griffe abgeſondert von den Unvollkommenheiten wiſſen, die all unſerm Thun ankleben. Daher verſtand er ſich ganz gut mit dem Marechal de Camp Doyré, einem gebildeten, kenntnißreichen Sechziger von äußerſt feinem, zwangloſem, offnem und feſtem Benehmen. Er brachte die Abende öfter mit ihm zu oder war deſſen Gaſt zu Mittag. Auch der Liberalismus dieſes Franzoſen war ziemlich ariſtokratiſch durchduftet; doch knüpfte dieſer Mann nicht an Vorurtheile, ſondern an Erfahrungen mit ſei— ner Anſicht an, daß die Menge zum Gebrauche und Ge⸗ nuß ihrer Rechte nicht reif ſei, und daß die Leidenſchaf⸗ ten Derer, die im Namen des Volkes ſprächen, im Grunde doch die Triebfedern von allem ſeien, das Volk mithin nur den Herrn wechsle. Forſter mochte das zu⸗ geben, warf aber in die andre Wagſchale den unſchätz⸗ baren Vortheil der Bildung, des Gemeingeiſtes, der Erziehung einer neuern, tugendhafteren Generation, ſo wie den Werth der Sicherheit, die in den wiederkehren⸗ den Volkswahlen liege.——

Nach allem dem ſchloß doch der Monat Januar mit einem für Forſter's bisher ſo erſtaunliche Geſundheit ſehr ungünſtigen Facit ab. Beſonders war ihm an dem, auf den 13. Januar gepflanzten Freiheitsbaume nichts Gutes erwachſen. Vier Stunden hatte er im Waſſer geſtanden, und die tollen Feierlichkeiten, für die es uns hier an