Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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Und obgleich jetzt aus der Sache nichts wurde, ſo iſt es doch merkwürdig, daß Forſter ſie zuerſt auf ihren künfti⸗ gen ſchriftſtelleriſchen Lebensweg lenkte, der ſie ſogar auch zu Cotta führte.

Nach einigen Wochen erhielt Thereſe eine uner⸗ wartete Einladung nach Neufchatel von einem Freund ihrer Eltern und Gönner ihrer Kindheit, von Georg von Rougemont. Kurz vor dem Falle von Mainz war er dort geweſen, und hatte einen Blick in Forſter's Lage gethan. Der edle Mann ſtellte ihr die Peinlichkeit ihrer jetzigen Situation, das Bedenkliche ihrer Zukunft ein⸗ dringlich vor, und ängſtigte ſie nicht wenig durch die Auffoderung zu einem Schritte, worin für ſie, an For⸗ ſter's Rath und Leitung gewöhnt, eine Zumuthung un— gewohnter Selbſtbeſtimmung in ſo wichtiger Sache lag. Da kam, wie durch höhere Fügung, nach manchen Wo⸗ chen wieder einmal ein Schreiben ihres mit Forſter un⸗ zufriednen Vaters, der mild und theilnehmend, um ihr Geſchick beſorgt, ihr befahl, ſich mit einem beigefügten Billet an ſeinen alten Freund Schweighäuſer in Straß⸗ burg zu ihrer Berathung zu wenden. Dieſe liebens⸗ würdige Familie rieth ihr die Einladung nach Neuf⸗ chatel anzunehmen. Aber Eile war nöthig. Das Geſetz gegen Auswanderung war auf's Strengſte ausgeſprochen, und die Leidenſchaftlichkeit der Parteien erſchwerte die Erlaubniß des Maires, Herrn von Dürkheim. Dieſer war ein nur etwas revolutionär angehauchter Ariſtokrat, Schweighäuſer war Feuillant und Thereſe die Frau ei⸗ nes Jacobiners, im Schutz einer jacobiniſchen Familie, deren Tochter ſogar bei einem öffentlichen Aufzuge als