Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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das Scheiden vom Alten, Gewohnten, das Alleinbleiben in der Fremde in ſeiner ganzen Stärke empfand. Wie ſich ihre Thüre hinter Thomas Brand ſchloß, ſah ſie ſich in ihrem neuen Zimmer um, und raffte die einzelnen Beſtandtheile ihrer neuen Lage zuſammen. Sie war nun mit ihren Kindern allein in einer Stadt, wo ſie keinen einzigen Bekannten hatte, und nach Forſter's Willen jede Gemeinſchaft mit andern, als Menſchen ſeiner Partei meiden ſollte.«

In Erwartung baldiger Rückkehr hatte ſie ſich mit wenig Geräthe verſehen, und Forſter beſorgte ihr ſpäter das Weitere nach. Der Briefwechſel mit ihr war die einzige Erquickung in ſeiner verlaßnen und bedrängten Lage. Wie Thereſe ſich aus Rückſicht auf ſeine Lage jede Beſchränkung auferlegte, ermunterte er ſte fortwäh⸗ rend, ſich und den Kindern nicht alles zu verſagen, geſund zu leben und ſich angenehm einzurichten, Geſellſchaft, Zerſtreuung zu ſuchen, und das Theater, auch wenn es etwas koſte, nicht zu meiden. Er rechnete 8 bis 10 Louisd'or zu ihrem monatlichen Unterhalte, meldete ihr die Glücksbeſcherung der gutpreußiſchen Summe, und

ſchickte— wie er denn noch der Alte war, der von dem Fund in irgend einer Pferdeſtapfe gern einen goldnen Fingerhut kaufte— Aſſignate zu Chriſtgeſchenken für

Frau, Kinder und Magd. Gelegentlich lenkte er zum Behuf einer Nebeneinnahme Thereſens Gedanken auf Üüberſetzungsarbeiten, und ſchlug ihr die Memoiren der aus der bekannten pariſer Halsbandgeſchichte berüchtigten La Motte Valois für Cotta vor. Thereſe nahm den Vorſchlag, jedoch nicht für Cotta, ſondern für Voß an,

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