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einverleibt ſehen wollten. Auf der andern Seite machten geheime Correſpondenzen mit dem Kurfürſten, Spione und reactionäre Ariſtokaten in Mainz ſtrenge Maßregeln Cüſtine's nöthig. Es wurde Jeder, der von einer Über— gabe der Stadt und Caſtels reden würde, mit dem Strange bedroht. Dies war vielleicht überflüſſig, da die Mainzer, nach Forſter's Meinung, noch immer die Alten, ſich mit dem alten guten Spruche: Wer uns gewinnt der hat uns! ruhig ſchlafen legten, aber auch auf den erſten Alarmſchuß gleich von preußiſcher Beſatzung träumten.
Wie er jetzt mit ſeinen Gedanken ſtets auf die thatſächliche Gegenwart gerichtet war, ſo bedachte Forſter zuweilen auch die Leichtigkeit, wie die franzöſiſche Repu⸗ blik durch einen wohlberechneten Kraftaufwand die Preu⸗ ßen vor Eintritt des Frühjahres vernichten, Frankfurt als gute Geldquelle wieder einnehmen, und ſich der Zu⸗ ſtimmung des Landſtriches bis nach Franken für die Freiheit verſichern könnte.
Die Vorſtellung von einem ſo glücklichen Ausgang der Dinge lieh dann auch wieder dem Wunſche, Deutſch⸗ land nahe zu bleiben, einen neuen Reiz.—»Wenn Mainz franzöſtſch bleibt, ſchrieb er an Thereſe, wüßte ich kaum, wo wir beſſer ſein könnten nach der Art und dem Zuſchnitt unſerer Lebensweiſe. Der Vereinigungspunkt für Deutſchland bliebe es nun einmal gewiß. Meine literariſchen Arbeiten gingen ihren Gang fort, und Eng— land wäre auch nicht zu fern, um Bücher, Nachrichten u. d. gl. daher zu bekommen.«—
Auch er alſo noch der gute Alte!


