Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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er einmal nach den Grundſätzen zu Werke gehe, die ſie doch erſt auf dem Papiere ſo beifällig aufgenommen hätten.

Auf die Wuth des Parteigeiſtes zu antworten, hielt er für thöricht, auch wenn er Zeit dazu hätte, und an die Nachwelt zu appelliren, hegte er von der hiſtcoriſchen Wahrheit zu wenig heilige Begriffe. Warnungen und Drohungen, die ihm zugingen, ſchreckten ihn nicht; doch fühlte er ſich mehr, als durch ſolche, aus Rückſicht auf ſeine Ehre abgehalten, im Fall eines Umſchlags Deutſch⸗ land zu betreten. Und ſo wollte er ſich vorerſt bloß als fränkiſchen Beamten anſehen, deſſen Verbleiben in Mainz mit dem Weichen oder Weggehen der Franzoſen ſein Ende nehme.

Dies hing denn von den Fortſchritten der Preußen ab. Daß dieſe während des Winters Mainz beunruhigen würden, ſchien Forſtern nicht wahrſcheinlich; obgleich ihr Belagerungsgeſchütz vor der von General Meunier mit 100 Mann beſetzten Veſte Königſtein vom Taunus herab faſt täglich vernommen ward. Er lächelte zu Huber's guter Meinung von den Preußen, deren Armee doch im elendeſten Zuſtande ohne die mit ihnen verbundnen 10,000 Heſſen nichts ausrichten würde. Ihre Ausreißer kamen nach Mainz, und berichteten die Noth der Trup⸗ pen, die in dem naſſauer Gebirge Hunger litten, und ihre Pferde mit Drittel⸗Rationen nur zur Noth auf den Beinen erhalten konnten. Dennoch glaubte Forſter auch nicht an Frieden. Der König von Preußen, ein Werk⸗ zeug ſeiner Umgebung, war in der Hand Derjenigen, die Mainz in keinem Falle der franzöſiſchen Republik