Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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Der gute Papa hatte es in einem Brief an die Tochter ſehr unvorſichtig gefunden, daß Forſter die Stelle bei der Adminiſtration angenommen, ohne dem Kurfürſten oder dem Coadjutor Anzeige davon zu machen, und ſich dadurch ſeinen künftigen Aufenthalt, Unterkommen und Verſorgung zu ſichern.

In einem andern Briefe deſſelben an Sömmering vom 30. December finden wir die damals in Deutſchland gegen Forſter herrſchende Stimmung ſtark genug ſelbſt von dem wohlwollendſten Manne ausgeſprochen:

»Der gute Forſter hätte mögen die Partei wählen, ſich employiren laſſen, hätte er nur Mäßigung und Klug— heit gebraucht, um ſich den Rücken frei zu behalten. Er iſt nun in Deutſchland ſo gut als vogelfrei. Geht Mainz über, wo will er hin?— Um ſeine Liebe bei unſern Landsleuten, ſelbſt um ſeinen Autorruhm und den Ab⸗ gang ſeiner Arbeiten bei den Verlegern hat er ſich ge⸗ bracht.«—

Daß man mit Heyne's Angſtlichkeit nur immer für ſich handeln und nicht bedenken ſolle, ob man ein Va⸗ terland habe oder nicht, brachte Forſtern auf. Überhaupt gebührt ihm jetzt noch das Zeugniß, daß er mit leben⸗ digem Glauben an ſich und ſeine Sache, bei allen ſchie⸗ fen und ſchlimmen Urtheilen, die er über ſich vernahm, eine männliche Ruhe behielt. So ganz unrichtig war es wohl auch nicht, wenn er meinte, die geſchäftige Nichtsthuerei der deutſchen Gelehrten ver⸗ derbe dieſe Leute in Grund und Boden. Sie könnten einen Menſchen nicht begreifen, der zu ſeiner Zeit auch einmal handle, und fänden ihn verabſcheuenswürdig, nun