Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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verlangte. Forſter mahnt ungeduldig. Huber vergaß es, verſäumte es, oder hatte die berliner Anweiſung verloren. Forſter gerieth außer ſich.—»Mein Gott, ſchrieb er ihm, wie kann man in Geldſachen ſo ſorglos ſein! Dieſe Tantals⸗Empfindung, eine Summe, die ich ſo drin⸗ gend bedarf, nun ſeit acht Tagen hier zu wiſſen, ohne ſie, des verwünſchten Zettelchens wegen, heben zu können, gönne ich dem Teufel und ſeinen Gehülfen, aber keinem honetten Mann. Ich bitte Sie nochmals, eilen Sie, wenn's noch nicht geſchehen iſt, und ſchicken Sie mir das Ding; ich möchte vor Wuth und Unmuth vergehen, daß ich es Ihnen ſchickte.«—

Endlich hatte ſich der mainzer Kaufmann von For⸗ ſtern bewegen laſſen oder durch ſein Intereſſe bewogen gefunden, den Betrag ohne das Zettelchen zu zahlen. Forſter entſchuldigte ſich gegen Huber, daß er ihm weh gethan, und erklärte ihm, wie er ſich mit ſeinem ganzen Daſein von der ſchwebenden Summe abhängig gefühlt habe.

Dieſer, von Abhängigkeit befreienden Macht des Geldes vergaß denn freilich Forſter gar bald wieder, wenn ſeine Seele für die höchſte Unabhängigkeit, für Volksfreiheit, aufloderte. Huber hatte ihn durch den gleich hinter dem frankfurter Ereigniſſe herübergeſchickten Boten von der dortigen Stimmung und der dem republi⸗ kaniſchen Forſter geſchwornen Rache benachrichtigt. Denn wie man in Mainz für die franzöſiſche Revolution ſchwärmte, ſo fehlte es in Frankfurt auch ſchon damals nicht zu Gunſten der deutſchen Reaction an überſpannten Köpfen. Forſter nannte ſte—»jene elende Raſſe,