Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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gehe meinen geraden Gang, überzeugt daß ich nach beſter Einſicht handle; das Übrige iſt Tand.“«

Das vereinſamte Haus blieb doch ſeine Zuflucht nach all' den mit mancherlei Verdruß verknüpften Gängen, die ſeine Stellung und die Zeitläufte bei oft abſcheulichem Wetter mit ſich brachten. Glücklicherweiſe empfand er ſich hier von Marianen trefflich bedient und beſorgt, auch von ungewöhnlich gutem Befinden unterſtützt; obgleich er täg⸗ lich ſechsmal durch Koth und Schneewaſſer rennen mußte, ſo daß er kaum ſein liebes Theeſtündchen einhalten konnte.*

Zu dieſem fanden ſich denn auch noch liebe Bekannte ein. Unter andern auch Felix Blau, ein Mitglied der Adminiſtration,— jener liebenswürdige Prieſter und Kollegiatſtiftskapitular, der einſt zwar gegen die Unfehl⸗ barkeit der Kirche eine wiſſenſchaftliche Feder geführt hatte, dabei aber ſo mild von Gemüth, als aufgeklärten Geiſtes war, human und edel von Denkart, ein heitrer, fried⸗ licher Republikaner. In den Geſchäften der Landesver⸗ waltung, worin ihm das Finanzielle oblag, ſcheint er weniger, als es Forſter wünſchte, gewandt und thätig geweſen zu ſein.

Anfangs führte der einſame Freund auch ſeine häus⸗ liche Wirthſchaft fort, bis er denn doch inne ward, daß Küche und Keller bei ſeinen jetzigen unruhigen Verbin⸗ dungen zu ſehr in Anſpruch genommen wurden; da er denn nach Thereſens Rathe ſeinen Tiſch an einer Table d'Hote nahm.

Denn wie es jetzt mit ſeiner Kaſſe beſtellt war, verräth uns eine Angelegenheit, die er in den erſten