Umblick und Faſſung.
Seine Lage zu überſchauen, ſich über ſeine Anſich— ten, ſeine Abſichten zurechtzufinden, ſah ſich nun Forſter einſam und ungeſtört genug. Das menſchliche Herz, von den Einflüſſen verlaſſen, unter denen es lange Zeit ge⸗ ſtanden, gleicht dann einer Quelle, von der man die laufenden Beimiſchungen und Zuflüſſe ſorgfältig abge⸗ ſchnitten hat, um ihren Sprudel in ſeinem eigenthüm⸗ lichſten Gehalt und Trieb zu faſſen.
Und ſo erſcheint wirklich der verlaſſ'ne Mann im Beſtreben, ſich über ſeinen Zuſtand klar zu machen, bald gefaßt. Die ſchmerzliche Betrachtung, wie in einem Au— genblick alles auseinander ſtiebe, was ſich ſo an dem— ſelben Orte zuſammenfand, wurde ihm durch die Erinne⸗ rung an Kaſſel erleichtert, wo er Ähnliches ſchon erlebt hatte, als Dohm, Müller, Mauvillon, Tiedemann, Söm⸗ mering, Runde— freilich innerhalb Jahresfriſten ſich zerſtreuten.—»Mein Geiſt iſt, Gott ſei Dank! un⸗ abhängig von allem, rief er ſeiner Thereſe nach, und ich
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