Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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Und ſo nahm er denn Brand's Erbieten und Hu⸗ ber's Vorſchlag an, bereit Thereſen mit den Kindern ziehen zu laſſen, was man auch von ihm ſagen und denken möchte.

Und Thereſe?—

Sie ſchied nicht ungern. So beſtimmt ihr Charakter ſie zu Muth und Beſtehen der Gefahr aufrief, ſo unbe⸗ haglich, nach ihrem eignen Geſtändniß, fühlte ſie ſich bei ihren ſehr weiblichen Gewohnheiten, bei ſehr gepfleg⸗ tem Gefühl für häusliche Ordnung und auserlesnen Um— gang durch die jetzigen Erforderniſſe von Forſter's täg⸗ lichem Leben. Sie lebte jetzt einſamer, als jemals; ihr geſellſchaftlicher Abendzirkel war durch die Flucht der Ge— ſandtſchaften mit Einſchluß Huber's auf ein paar weibliche Bekannte beſchränkt. Dafür waren die mainzer Patrioten eingetreten, zwar ehrenwerthe Männer, die man aber ſehr ſchonen mußte, und»die keineswegs eine angenehme Theegeſellſchaft machten.« Dabei führten Forſter's Ver⸗ hältniſſe ſo viel Landleute, Bürger, Beamte in's Haus, daß ſie ſich ganz aus ihrer Sphäre geſtoßen fühlte. Wie viel Huber's Briefe dabei thaten, und ob ſein Vorhaben für die Zukunft den Ausſchlag gab, läßt ſich nicht ſagen. Aber ein Schreiben ihres Vaters, das ſeine Beſorgniß um ihre Lage ausſprach, erinnerte ſie daran, jedem Um— ſchlag der Dinge voraus zu bedenken, wohin ſie ſich mit den Kindern begeben wolle.

So trat alſo der verhängnißvolle Wendepunkt in Forſter's und der Seinigen Schickſal entſchieden ein. Es war am 7. December. Thomas Brand hatte ſeinen Be⸗ dienten vorausreiten laſſen, um die Poſtpferde zu be⸗