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die Gewehre ab und entluden ſie; ja ſie entwaffneten eine franzöſiſche Thorwache, und ließen, mit Lebensgefahr vordringend, die Zugbrücke nieder, über welche die tapfern Heſſen in die Stadt eindrangen, und mit blin⸗ der Wuth gegen die fliehenden Franzoſen ihren guten Namen bewährten.
Unmittelbar nach der Einnahme zog der König von Preußen mit dem Herzoge von Braunſchweig und andre Fürſtlichkeiten in die Stadt, und wurde mit Zu⸗ jauchzen empfangen. Vor dem Neuthore war es am heißeſten zugegangen; hier lagen die heſſiſchen Grenadiere hingeſtreckt. Das donnernde Wetter des Treffens zog ſich indeß über Bockenheim, nach Rödelheim und dem niddaer Wäldchen hinter den Franzoſen her, die langſam gegen Mainz zurückwichen.
Hier in Mainz lebte man der Erwartung eines ſiegreichen Ausgangs für Cüſtine's Bewegung mit den Preußen. Man wußte am 1. December von kleinen Scharmützeln, in welchen die Deutſchen ſollten zurückge— wichen ſein. Forſter, der Cüſtine an Macht der preußi⸗ ſchen Armee überlegen glaubte, zweifelte, daß es zur Schlacht kommen werde, und wenn dennoch, daß es bei Höchſt dieſen oder den folgenden Tag geſchehen müſſe.
So wandelte er an jenem 2. December Nachmittags bei mildem Sonnenſcheine, der in die leichtbeſchneite Landſchaft ſtel, mit Thereſen, ſeinem engliſchen Tiſchge⸗ noſſen und einquartierten Franzoſen über die Brücke nach Caſtel. Hier waren Soldaten und Bauern mit Hauen und Spaten an der nahe beendigten Befeſtigung
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