Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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flammte. Ohne ihn, was würde nun gar aus der Menſchheit in unſerm Welttheile? fragte er. In Frank⸗ reich wollte er es ausgähren laſſen, und ſah Mirabeau nur als den Sauerteig an, im Grund eine ekelhafte, jedoch eine ſehr unentbehrliche Subſtanz.— Wie nun aber Reibungen Wärme erzeugen: ſo konnte ſich auch Forſter's Theilnahme an den Kämpfen in Frankreich nicht immer ſo kühl erhalten. Gegen Ende des Jahres war es ihm ein intereſſanter Anblick, nicht daß Frankreich kämpfe, ſondern wie es kämpfe, und wie dieſer Strauß der Demokratie mit dem Deſpotismus keinem frühern ähnlich ſei, und das Gepräge des Jahrhunderts der aus⸗— gebildeten Vernunft trage.

Die Einwirkungen jener Kämpfe auf Deutſchland entgingen ſeiner Beobachtung nicht. Es regte ſich in Kaſſel, ohne»diesmal« zum Ausbruche zu kommen. In Trier wollte das unruhige Volk ſeinen Beſchwerden ab⸗ geholfen wiſſen. Auch für Mainz fing er an zu fürchten, zumal der Hunger ein gewaltiger Agent der Revolution zu werden drohte. Der Laib Brot war von S auf 13 Kreuzer geſtiegen, und die Fruchtſperre in der Pfalz ließ noch ein Steigen der Theuerung beſorgen

Preußen hielt Forſter ohnehin ſtets im Auge. In einem Briefe an Heyne meinte er einmal, das preußiſche Kabinet müſſe für alles Feine kein Gefühl haben, weil es für die Perſiflagen in öffentlichen Blättern unempfind⸗ lich bleibe, während dieſelbe doch in's Publikum wirke, und daß Leute, die nichts anderes, als die Jagd auf Jeſuiten oder die Verfolgung eines Stark im Kopfe hät⸗

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