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52 ten, ſelbſt leer wären, und nichts beſſeres mehr liefern könnten.
Überhaupt, wie ja Forſter's Leben mit all' jenen Fragen und Kämpfen, Leiden und Entrüſtungen, von denen es ſelbſt bewegt war, noch warm in unſere Ge⸗ genwart hineinpulſirt; ſo begegnen wir auch Außerungen des edeln Mannes über die preußiſche Politik ſo bezüg⸗ licher Art, als ob ſie geſtern geſprochen worden; wie denn freilich der Fürſtenbund und der Rückzug aus Lüt— tich, unter allen abweichenden Umſtänden, doch lebhaft genug an die Union und an Kurheſſen erinnern.
Der Winter war nun vorüber. Kälte und unru⸗ higer Schlaf hatten den Freund gar hypochondriſch ge— ſtimmt; er empfand das Bedürfniß einer lebhaftern Be⸗ wegung; die alte Reiſeluſt erwachte wieder, und brachte ihn auf den Gedanken London zu beſuchen. Er verſprach ſich manches, was in ſeinen Kram tauge für Geographie, hoffte die Kabinette von Holland und London für die Naturgeſchichte zu benutzen, für ſich und Sömmering Materialien zur Erforſchung der Verwandtſchaft der Thiere mit den Menſchen einzuſammeln und über moderne Kunſt dies und das aufzuzeichnen. Und wollte dann hinter dieſen ſchönen wiſſenſchaftlichen Abſichten doch die Geldfrage nicht ganz verſtummen: ſo ließen ſich die alten Forde⸗ rungen ſeines Vaters an die Admiralität hören, die jetzt vielleicht geltend, d. h. zu Geld gemacht werden konnten. Auch war allerdings nur noch in London die geeignete Unterſtützung zu jenem umfaſſenden Werke über die Süd⸗ ſee zu erwarten, für welches Forſter ſich bis jetzt ver⸗ gebens um einen Verleger in Deutſchland bemühte.


