Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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ſchick beklagten, waren ſtets Jene, die ihn ſchwer beſchul⸗ digten. Wir müſſen daher ſeiner Theilnahme an der Re⸗ volution Schritt vor Schritt folgen. Die Fährte derſel⸗ ben zieht durch ſeine Briefe, rein ausgedrückt; denn hat Forſter irgend etwas ohne Vorausſetzung oder Voraus⸗ berechnung geſchrieben: ſo ſind es jene Ergüſſe, in denen ſich jede wechſelnde Seelenſtimmung ſo friſch, wie un— vergänglich wittern läßt. Die franzöſiſche Revolution fand ihn auf einem Höhepunkte der Betrachtung, der kein Ausgangspunkt demokratiſcher Betheiligung zu werden pflegt. Was möchte ihn wohl zu revolutionären Unter⸗ nehmungen treiben?

Zu jener Zeit hatte er keine politiſche Correſpon⸗ denz. Scheu vor allem Ordensweſen, hielt er ſich auch von allen politiſchen Verbindungen zurück, wenn etwas der Art irgendwo beſtand. Seine Lebensgewohnheiten und Neigungen wichen dem Leben und Treiben der un⸗ terſten Volksklaſſen eher aus, als daß ſie es aufgeſucht hätten; während ſeine Arbeiten und Anſichten die Gunſt der Herrſchenden, die Wege weit ausſehender Unternehmun⸗ gen ſuchten. So weit entfernt ſtand anfänglich der Freund von allem Revolutionären. Er verſprach ſich nicht ein⸗ mal ſo Außerordentliches von Dem, was damals alle Edeln in Deutſchland begeiſterte. An Vollkommenheit, zu der es in menſchlichen Dingen gebracht werden könnte, glaubte er nicht mehr; nur Grade und Stufen des mehr oder weniger Unvollkommnen gab er zu, und daß, wenn nur das Beſſere errungen werde, alles geleiſtet ſei, was man von der Menſchheit verlangen könne. Darum ver⸗ warf er jedoch den Enthuſtasmus nicht, der um Paris