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Dieſe innige Zufriedenheit mit ſich und ſeiner Lage hatte ſich auch ſchon in der Zueignungsſchrift ausgeſpro⸗ chen, womit er im vergangnen Sommer—»die Erſt⸗ linge ſeiner mainzer Nebenſtunden« dem Kurfürſten öffent⸗ lich darbrachte.—»Es iſt das Werk Ew. Kuffürſtlichen Gnaden,« hieß es darin,—»daß ich in Deutſchland zufrieden lebe, daß auf eine mühſelige Jugend ein Zeit— punkt des ſtillen Genuſſes folgt, ehe noch des Lebens Werth dahin iſt; daß mir eine wärmere Sonne ſcheint, und die Natur ſchöner um mich laͤcht; endlich daß ich das Koſtbarſte, womit je ein Fürſt einen Schriftſteller beglückte, die Zeit nach dem Maaß meiner Kräfte dem Nutzen meiner Mitbürger widmen kann,« u. ſ. w.
Da ſchienen jene Anwandlungen im Stillen über⸗ wunden, die er noch im November gegen Jacobi hatte laut werden laſſen:»Mein Kopf iſt leer, ich weiß der Welt nichts Eignes mehr zu ſagen. Wer doch auch nach Italien oder nach England oder nach Spanien oder noch weiter hin, wo nur irgend Neues zu ſehen iſt, reiſen könnte! Denn am Ende, mehr hat man doch nicht, als was einem durch die zwei kleinen Offnungen der Pupille fällt, und die Schwingungen des Gehirns erregt. Die armſeligen vierundzwanzig Zeichen reichen nicht aus; etwas ganz Anderes iſt die Gegenwart der Dinge und ihr unmittelbares Einwirken. Ich werde in dieſen Tagen 35 Jahre alt, die beſte, weit die beſte Hälfte des Lebens iſt dahin, und mir wie unnütz verfloſſen! Ich wende mich weg von dieſer Anſicht.«
In der That ſcheint er dies auch entſchloßner, als ſonſt, gethan zu haben; wie denn die reifende Männlich⸗
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