Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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barkeit für die ihm und ſeiner Familie von Bender er⸗ zeigten Dienſte entledigt hatte.

Bezeichnend für Forſter iſt es, daß er ſich nicht bloß eines verletzten nachbarlichen Mannes, ſondern ſelbſt des wildfremden Menſchenſtammes der Mongolen öffent⸗ lich annahm; nämlich gegen Meiners, dieſen»apodikti⸗ ſchen Rechthaber«, der zweierlei Menſchen unterſchieden hatte,— die ſittlich vollkommnen Celten, und die von Natur häßlichen, mit böſen Neigungen ausgeſtatteten Mongolen.

Ein andrer Aufſatz,»Leitfaden zu einer künftigen Geſchichte der Menſchheit,« erſchien im 3. Stücke des neuen deutſchen Muſeums. Forſter nannte es einen launigen Einfall, wie er darin nachgewieſen, daß ganze Völker dieſelben Stufen der Bildung hinanzuſteigen hätten, die den einzelnen Menſchen vorgezeichnet ſeien.»Die Natur ſcheint anfänglich auch bei den Völkern nur für Erhaltung zu ſorgen(muskulariſche Cultur); ſpäterhin, wenn ſie reichlichere Quellen der Subſiſtenz ausfindig gemacht haben, kommt die Zeit ihrer Vermehrung(ſper⸗ matiſche Cultur); ſodann entſtehen große Bewegungen, gewaltſames Streben nach Herrſchaft und Genuß(heroi⸗ ſche Stufe); endlich entwickelt ſich der Verſtand, verfei⸗ nert ſich die Empfindung, und die Vernunft beſteigt ihren Thron(ſenſitive Culturſtufe).