berühmten Mann weggenommen,— Camper, der zum Leidweſen aller europäiſchen Naturforſcher am 7. April, 67 Jahre alt, im Haag geſtorben war, wohin er vor zwei Jahren als wirklicher Staatsrath von Franeker ſich übergeſiedelt hatte.
Inzwiſchen ſollte das Unwohlſein, mit welchem For⸗ ſter aus Pempelfort zurückgekehrt war, ſich in der Ge⸗ ſtalt von Schlafloſigkeit oder unruhigem Schlafe bis in den Sommer hinein erhalten. Daher nahm er im Juli mit ſeiner Familie auf vier Wochen einen ländlichen Aufenthalt in Eltwill, wo er ſich denn auch, aller Un⸗ gunſt des Sommers ungeachtet, durch Luft und Rhein⸗ bäder zu einem erfriſchten, wieder ſchreibfertigen Menſchen herſtellte. Das Wetter dieſes Sommers war kalt, wie im November rauh, und den im letzten Winter erſparten Re⸗ gen nachbringend. Die Ernten fielen ſchlecht aus, und an Weinleſe war nicht zu denken. Theuerung ſtand be⸗ vor, und nahm in Frankreich bereits überhand.
Dennoch trieb nicht das Wetter den Freund früher, als er gewünſcht hätte, ſondern das Bibliothekgeſchäft rief ihn zur Stadt. Die Sammlung auf der Carthauſe ſollte geſöndert, und mit der ſtädtiſchen vereinigt wer⸗ den. Zu einer Zuſammenſtellung der Dubletten war ihm ein Bodenraum angewieſen, auch die Herſtellung einiger Repoſitorien auf dem alten Bibliothekſaale bewilligt wor⸗ den. Dieſe blieben aber von der Univerſität aus Geld⸗ mangel unausgeführt, und Forſter legte, um ſich we— nigſtens vor Verantwortung zu wahren, ſeine Vorſtel⸗ lungen und Plane zu den Acten.
Auch damals ſchon pflegte die gute Jahrszeit' einen


