Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

jede

oder

mmer sflug gt ja rgend glichen n im hereſe t bei For⸗ den rfürſt t auf reund jelen; theks⸗ nmer oder Ja, tiefſte iiſchen egen) nicht

bis

die Natur alle Indioidualität aufgehoben hätte. Auch

Spinoza war diesmal kein Dorn geweſen; vielmehr hatten

die um die Hälfte vermehrten Briefe Jacobi's über dieſen ungläubigen Denker unſeres Freundes Beifall in dem Grade, daß er ſie für das Beſte, was Jacobi geſchrie⸗ ben, und ihn ſelbſt für den hellſten und tiefſten Denker erklärte, der mit Wärme und Richtigkeit des Gefühls echte Billigkeit verbinde, die von keinem mehr, als Con⸗ ſequenz in ſeinem Denken fordre. Aber auch als Menſch erſchien ihm Jacobi unvergleichlich. Für heitern, wohl⸗ thuenden Verkehr der Menſchen blieb Forſter in jeder Le⸗ benslage geſtimmt. Er beklagte daher des vereinſamen⸗ den Lichtenberg's moraliſche Verkümmerung, und Müller's Enthaltſamkeit von Umgang und Zerſtreuung. Dieſer, mit des Kurfürſten Kabinetsgeſchäften überladene und dabei auf ſeine geſchichtlichen Studien verſeßne Mann war denn eben auch in ſeiner auffallenden und moraliſch ſchwer beſchuldigten Zurückgezogenheit bedenklich erkrankt. Der Kurfürſt fand ſich dadurch um ſo rathloſer, als ein Ge— rücht von dem lebensgefährlichen Zuſtande Kaiſer Joſeph's ſich verbreitete, und den Erzkanzler des Reichs mit drin⸗ genden Wahlgeſchäften bedrohte. Glücklicherweiſe war dieſe Beſorgniß eben ſo voreilig, als das Gerede von Müller's Kränklichkeit übertrieben. Der Kabinetsrath er⸗ holte ſich im Laufe des Sommers zum Verdruß der Mainzer, die ihm als Fremden und Proteſtanten das entſchiedne Vertrauen des Kurfürſten mißgönnten, und ſeine Talente nie lauter geprieſen hatten, als ſo lange ſie ſeines nahen Todes ſich verſahen. Dagegen hatte die⸗ ſes Frühjahr doch aus Forſter's Weltverbindungen einen