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Zeit, nach kantiſcher Darſtellung, nur als unſere be⸗ dingte Eriſtenz, nicht aber an ſich ſelbſt vorhanden ſind, daß mithin die Aufeinanderfolge der Dinge in der Erſcheinungswelt wirklich bloßer Schein, und nur auf die Dauer unſerer perſönlichen, d. h. eingeſchränkten Exiſtenz gültig iſt, läuft ihm die Frage der Unſterblich⸗ keit auf ein bloßes Wortſpiel hinaus.»Nehmt doch nur die Einſchränkung hinweg, und ihr ſeid wieder in dem urſprünglichen freien, unbeſchränkten, vollkommnen Daſein einer Allgemeinſchaft; Alles löſ't ſich aus ſeiner ſcheinbaren Abſonderlichkeit in einem unendlichen Daſein auf.——— Darum aber auch kein Grübeln und kein Streiten über jenes uns unerfaßliche Ewige und ſogenannte überſinnliche. Freiheit: ruft er dann aus, grenzenloſe Freiheit in allem, was über das durch erfahrungsgemäße Anſchauung des Gegebenen hinausgeht. Jeder wähle ſich ſeinen Weg, ohne daß es auf ſeine politiſchen Verhältniſſe Einfluß habe; jeder glaube ſo wenig oder ſo viel er kann; jeder ſage frei und ohne Furcht, was er glaubt; keiner freue ſich bloß der Duldung, ſondern jeder des anerkannten Rechts zu denken, wie und was ſein gan⸗ zes Weſen mit ſich bringt; nur Der ſei ausgeſchloſſen von unſerm Bunde, der auf allein ſeligmachendem Wege zu gehen und das compelle intrare(den Pfercheintrieb) zu mißbrauchen ſich unterſteht: denn er iſt der Feind Aller, und deswegen ſei jedermanns Hand wider ihn!« Da haben wir wieder unſern alten, ſeelengeſunden Forſter, der nie herrlicher iſt, als wenn er die tropi⸗ ſchen Früchte ſeiner freien und weiten Gedanken in die


