Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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34 Einrichtung der Hochſchule und mit der Anzahl der beſtellten Profeſſoren weit über ſeine Mittel hinausge⸗ gangen, hatte ſich zuletzt im Widerſpruche mit der Adminiſtration der Fonds geſehen, die nur ſein Werk in's Stocken zu bringen beſtrebt war. Sein letztes Mittel, die fehlenden Fonds durch weitre Aufhebung von Klöſtern zu beſchaffen, war nicht mehr durchzuſetzen ge— weſen. Und nachdem das Geld anfangs an Nebendinge verſchleudert, manches auch veruntreut worden war, hielt es die unzufriedne Adminiſtration für angemeſſen, die Univerſität zu tyranniſtren, und die Bibliothek für die begangnen Fehler büßen zu laſſen. So erreichte, nach Forſter's Anſicht, die Partei der Übelwollenden ihren Zweck, Thätigkeit, Arbeitſamkeit und Aufklärung zu hem⸗ men, und die berufnen fremden Profeſſoren auf alle Weiſe zu behindern und in falſches Licht zu ſetzen.

Mit der aufgehenden Witterung empfand Forſter auch bald die Nachwirkung ſeines verſeßnen Winterfleißes durch Schnupfen und Schlafloſigkeit. Kälte war ſein Tod, wie er ſagte, und Näſſe lähmte ſeine körperlichen und geiſtigen Kräfte. Indem er ſich nun ſeiner Ver— ſtimmung überließ, verglich er ſich, jetzt ſo lahmen, unbeholfnen Geiſtes, mit jenen Menſchen—»bei denen die Ideen ein eignes Leben haben, immer unaufgerufen, von ſelbſt im Kopf herumſpuken, ſich kreuzen, anſtoßen, wider einander rennen, ſich gatten und junge Ideen hecken, kurz, einen regen lebendigen Verkehr bilden, und in einem beſtändigen Streben ſind auszufließen oder auszuſtrömen.« Solche Beweglichkeit vermißte er an ſeinen Ideen; er mußte ſie aufſtöbern, aus ihren Schlupf⸗

winke wollt und ſeine Miß hand über nich aus mit no ſei hin