Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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verſchiednen Volksanſichten von Gott, über Freiheit und Nothwendigkeit u. d. gl. An dieſen Fragen damaligen Forſchens ſuchte ſein ſpeculatives Talent die erſten Spor⸗ nen zu verdienen, ohne doch mit ſeinen ganz braven Sätzen über Jacobi's Dilettantismus hinaus zu ſpren⸗

gen; wie er es denn dieſem Freunde als große Leiſtung

anrechnet, daß deſſen Philoſophie der Empfindung zurückgegeben, was die Denkkraft uſurpirt habe.

Wenn nun auch zu dieſer neuen Gedankenrichtung Jacobi's Schriften die äußere Anregung gaben: ſo er⸗ ſcheint dieſe ſpeculative Theilnahme doch nichts deſto weniger als ein Bedürfniß von des Freundes innern Geiſtesreife. Er ſcheint dies auch ſelbſt erkannt zu haben, als er an Jacobi ſchrieb:»Sie müſſen nur bedenken, daß ich über dreißig Jahre alt war, ehe ich ein Com⸗ pendium der Logik in die Hände bekam, und nun mußte ich zu gleicher Zeit meine Vorleſungen lateiniſch aus— arbeiten, polniſch lernen, eine andre Wirthſchaft, einen Haushalt in Litthauen anfangen, ein Weib nehmen u. ſ. w.; da kommt man wohl in der practiſchen Phi⸗ loſophie weiter, aber nicht ſo leicht in der Speculation.«

Nun getraut er ſich auch nicht mehr, wie früher, die Metaphyſik als unnütz, zeitverderblich und unfrucht⸗ bar zu verwerfen; dennoch hält ſie der practiſche Mann als bloße Abrichtung der Geiſteskräfte für ziemlich ent⸗ behrlich im Leben, und wirft ihr als das Schlimmſte vor, ſie gewöhne den Geiſt ſo ſehr an einen gewiſſen entfernten, alles umfaſſenden Geſichtspunkt, daß man ſich hernach zu den gewöhnlichen Verhältniſſen des Daſeins unter unſerm Monde ordentlich herablaſſen müſſe.

ſchenl gegen Geiſt jeden auch „Ei der,

ſein