Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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beſonders mit deſſen David Hume über den Glauben,“ und bekannte dem Freunde»ſeine Unwiſſenheit und ſeinen Unverſtand« in philoſophiſchen Dingen, und wie er auch in ſeinem frühern Streite gegen Kant in Betreff der Menſchen⸗Racen, zum Theil eben aus Mangel an philo⸗ ſophiſchen Vorkenntniſſen, manche Blöße gegeben habe. „Mein nächſtes Studium, ſchrieb er, wenn ich Muße gewinnen kann, ſoll ſein die kantiſche Philoſophie, mit der ich gar gern auf's Reine wäre. Noch kenne ich ſie nur, ſo zu reden, durch den dritten Mann, nämlich nach Sulzer's und Reinhold's Darlegung, und ſehe einſtweilen nur ſoviel ein, daß der Mann eigentlich noch keinen Widerſacher gefunden hat, der ihm gewachſen wäre. Sie gehen alle um den Brei und fürchten ſich vor dem Ver⸗ brennen.«

Er charakteriſirt dann kurz und treffend die dama— ligen Gegner Kant's und ihre Schwächen,— den gar lieben Mann Eberhard, Federn, der Kant's Schuhriemen nicht auflöſ't, Meiners, der nur polternd ſeinen unge⸗ heuern Colectaneenſack von Cruditäten in's Publikum ausleert, ja Herdern, deſſen Göttin Phantaſie ein hüb⸗ ſches Kind iſt, das man küſſen, und dem man wider beßre überzeugung den Willen thun muß. Jacobi's Angriffe gegen Kant waren Forſtern ſehr einleuchtend, wie denn ſo glänzende und geiſtreiche Anſichten, an— ſprechend in der Schreibart und das Gefühl angehend, ſich bei Nicht-⸗Philoſophen ſehr angenehm machten. In mehreren Briefen aus dem Januar 1789 entwickelt unſer angehender Kantianer flüchtige, aber tüchtige Gedanken über Raum und Zeit, über die Idee Gottes und die