Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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mochte. Der Ruf ſeiner Weltfahrt, der ſonſt ſo ange— zogen hatte, fing in Deutſchland an zu verduften; jene Blüthe aus der Südſee fiel in's Abwelken; während die Reife ſeines Geiſtes und ſeiner Geſinnung ſich erſt ver⸗ ſchloß, um bald in ſeinem gelungenſten Werke und in ſeiner kühnſten That zur Erſcheinung durchzubrechen. Sein Amt hatte Forſter alsbald angetreten; es gab ihm aber wenig zu thun. Die Bibliothek lag eigentlich im Staube; indem es an geeignetem Raume, ſie brauch⸗ bar aufzuſtellen, fehlte. Die Univerſität entbehrte gar ſehr dieſer Bücher, aber auch des nöthigen Geldes zur Einrichtung irgend eines der vorhandnen Gebäude, und ſelbſt über ein ſolches wurde man nicht einig. Der Coadjutor war gleich für die Jeſuitenkirche, aber die Jeſuitiſchen arbeiteten entgegen. Forſter ließ es an Er⸗ innerungen, an Vorſtellungen und Klagen nicht fehlen; der Kurfürſt gab ihm Recht; aber die Sache lag im Kampfe der Parteien, die ſich hier für die Einrichtung der Bibliothek, dort für die Herſtellung eines Hospitals ſtritten. Die Mißwollenden, an denen es für dieſen Gegenſtand auch nicht fehlte, unterhielten insgeheim dieſe Widerſprüche; wodurch ſie am einfachſten ihre eigne Abſicht erreichten, nämlich den an geiſtlichen Höfen ſo beliebten alten Zuſtand, den Status quo, zu erhalten. Forſter benutzte die Zeit zu literariſchen Arbeiten. Schon anfangs November war er früh von 5 bis 7 Uhr eifrig an der Überſetzung der für die Kenntniß des Men— ſchen ſo intereſſanten Geſchichte des Schiffbruchs einiger Engländer auf den Pelews⸗Inſeln. So kreuzte er nun wenigſtens mit der überſetzenden Feder in der Nähe

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