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Berufung proteſtantiſcher Profeſſoren ſo wenig Beifall, daß manche böswillige Äußerungen bis zu Forſter's Ohr kamen. Und da es dem Mittelſtand an aller Bil⸗ dung fehlte: ſo milderte ſich auch der katholiſche Eifer nicht an der perſönlichen Geltung wiſſenſchaftlich oder literariſch anerkannter Männer. Bloß die fremden Ge— ſandten aus Dresden, Berlin, Hannover und dem Haag pflegten ausgezeichnete Talente in ihre weltgebildeten Kreiſe zu ziehen, um ſie auch durch Kunſt und Wiſſen— ſchaft zu bereichern und zu verſchönern.
So beſchränkte ſich des Weltumſeglers Haus ſehr bald auf wenige Freunde, die ſich abends zu heitrer und geiſtreicher Unterhaltung an Thereſen's Theetiſch einfan⸗ den. Forſter hatte eine Vorliebe für den Thee; ſo daß ihm auch das bei den Herrnhutern ſtatt der Liebesmahle der erſten Chriſten eingeführte gemeinſchaftliche Theetrin⸗ ken ehrwürdig erſchien.— Eigentlich war doch auch etwas Excluſives um dieſe Abende; indem ſie wenigſtens das Anſehen gewannen, als beabſichtige man nur, ſich durch den Ton der Unterhaltung, durch die Gegenſtände des Geſpräches und die einfache Bewirthung von den mainzer Kreiſen ſchärfer abzuſchneiden, oder doch ſich als abgeſchnitten zu empfinden. Thereſen's Geſchmack und Okonomie thaten das Ihrige dazu; indem ſie ſich von der mainzer Tafel und den mainzer Landpartien gleich anfangs zurückzogen.
Doch erfriſchten durchreiſende Fremde, auch fremder Nationen, nicht ſelten den abgeſchloßnen Kreis, und erquickten durch ihre Anerkennung Forſter's Selbſtver⸗ trauen, das nicht immer der äußern Stütze entbehren
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