Teil eines Werkes 
1 (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

hatte, und der Ungewißheit und Unzulänglichkeit der ihm dafür angebotnen petersburger Stellung. Auf dieſen Grund erhob er Anſprüche, die den für den Fall der Expedition gemachten Zugeſtändniſſen angemeſſen wären.

Für Forſtern entſprang die unbehaglichſte Unruhe aus ſeiner ſchaukelnden Lage. Peſth und Petersburg abgelehnt, Mainz und Madrid unentſchieden, regten mit dort abgeſtoßnen, hier angezognen Betrachtungen den Freund ſelbſt in der ungünſtigen Jahrszeit zum Reiſen auf. Kaum von Göttingen nach Hannover, von da nach Mainz geeilt, wird er Mitte Februars von Briefen der Freunde in Berlin aufgeſucht. Er war dorthin gereiſtt, um für ſeinen immer noch nicht befriedigten Vater etwas zu verſuchen, indem er doch auf einen erwünſchten Aus⸗ gang des Projects wegen der Philippinen nicht rechnen mochte. Da hatte er nun vor allem der für eine ſo reizbare Geſundheit gefährlichen Jahreswitterung ſein Opfer zu bringen. Was anfangs bloßer Katarrh ſchien, verſchlimmerte ſich zu einem Gallenfieber. Heißer Puls, Schlafloſigkeit, Mangel an Appetit quälten ihn über eine Woche. Selbſt noch ohne Antwort aus Pe⸗ tersburg auf ſeine letzte Erklärung, hatte er Freund Sömmering zu beruhigen, der für ſeine Bereitwilligkeit zur Südſee⸗Expedition als Angeworbener 100 Dukaten Abfindung verlangt hatte. Forſter glaubte, daß man ſie ihm bewilligen werde; an das Unternehmen ſelbſt möchte aber wohl, bei den raſenden Koſten des Türkenkriegs, unter 45 Jahren nicht wieder gedacht werden; alsdann aber würde er ſich bedanken eine ſolche Fahrt noch zu unternehmen. Ungeachtet ſeines mit Rußland abgebroch⸗