haft glaubte. Ein Brief des Hofraths von Born gab Kunde von dieſem kleineren Mißgeſchick.
Andre Eindrücke und zerſtreuende Gedanken zu be⸗ kommen, machte der ſtets reiſeluſtige Freund einen kleinen Ausflug nach ſeinem alten Kaſſel. Hier hatte unter dem neuen Landgrafen alles auch ſchon ein andres Ausſehen genommen. Es war ſtiller als früher, und eine unmu⸗ thige Stimmung gab ſich zu erkennen. Die berühmten Gelehrten hielten keine Vorträge mehr; dafür machten die Mätreſſen von ſich reden. Die Antiquitäten hielten ſich verſchloſſen, aber flüſternde Novitäten liefen in der Stadt um. Eben war der Landgraf hinter eine Intrigue ſeiner— Freundin, Frau von Lindenthal, mit ſeinem Adjutanten von Lützow gekommen, und hatte die Mit⸗ ſchuldigen auf Feſtungen geſchickt. Schlieffen gab ſich noch als der gewogne Alte; im Ganzen aber galten die Miniſter nicht mehr viel, am wenigſten Bürgel, der Bruder Roſenkreuzer von ehemals. Dieſe Brüderſchaft ſelbſt war indeß noch nicht erloſchen; es glühten noch lebendige Kohlen unter den Retorten, und Mitglieder des Bundes laborirten fortwährend auf Gold und gute Geiſter. Unter denſelben kannte Forſter einen Apothe⸗ ker Fiedler, der wahrſcheinlich das Metalliſche beſorgte, und einen Uhrmacher Senger, der wohl die Ewig⸗ keit aufzog.
Der Landgraf und die Landgräfin, die Forſtern noch von früher kannten, nahmen ihn, als er ſich vorſtellen ließ, ſehr gnädig auf. Er wurde nach Weißenſtein zur Tafel geladen, wo er vor den Miniſtern den Ehrenplatz neben dem Fürſten erhielt. Dieſer war ſogar ſo huld⸗
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