Teil eines Werkes 
1 (1852)
Entstehung
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die er ſelbſt gern gemacht hätte. Leidenſchaftlich, wie der Alte noch immer war, hatte er ſogar ſeinen Sohn Wilhelm abgehalten, die ihm von Georg angebotne Stelle eines Hülfsarztes der Expedition anzunehmen. Zum Hauptwundarzte hatte ihn aber Forſter als unzureichend nicht vorſchlagen können. In des Bruders ablehnender Antwort erkannte er des Vaters Dictat.

Halle im Rücken, trafen in einem Taumel von Hoffnungen und Freude unſere Reiſenden am 16. Sep⸗ tember, den Tag vor dem Univerſitäts⸗-Jubiläum, in Göttingen ein. Forſter mochte die Feier als eignen feſtlichen Empfang, als jubelvolle Begrüßung empfinden. Sie galt aber dem erſt halbhundertjährigen Stiftungstage der Univerſität, und wurde mit gelungner Pracht ausge⸗ führt. Sie war eben auch glänzend beſucht, drei engliſche Prinzen und zwei franzöſiſche Montmorency's zählten zu den Studenten. Unter den Profeſſoren war nur der einzige Hollmann noch von der erſten Ernennung übrig. Ihm kam es zu, an der Spitze der Profeſſoren bei der Feier aufzutreten. Aber die Beſchäftigung mit den Feſtgedanken, bei der Überſpannung, womit der Ju⸗ bel vorbereitet wurde, war ſo angreifend und erſchöpfend für den guten Alten, daß er ihr erlag, und einige Tage vor dem Freudenfeſte ſtarb. Forſter wurde zum Eh⸗ renmitgliede der königlichen Societät ernannt, und machte derſelben ſeine Sammlung magellaniſcher und atlantiſcher Pflanzen zum Geſchenk.

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