Teil eines Werkes 
1 (1852)
Entstehung
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2,500 holländiſchen Dukaten einlöſ'te, hatte die Schul⸗

Commiſſion bei den Anträgen des ruſſiſchen Geſandten

keine Schwierigkeiten gemacht, und ließ ſich auch bei der Abrechnung mit Forſtern, nach einigen Knauſereien, billig finden. Und ſo verließ der Freund den 20. oder 21. Auguſt mit gerührter Freude Wilna, die ſehnſüchtigen Gedanken nach Deutſchland, nach Göttingen gerichtet. Hier hoffte er noch zur Jubelfeier der Univerſität recht zu kommen. Sein Herz feierte ſchon das traulichſte Ju⸗ belfeſt.

Die reiſende Familie verweilte fünf Tage in War⸗ ſchau, wo der Ex⸗Profeſſor ſich beim Könige, dem Pri⸗ mas und den Mitgliedern der Erziehungs⸗Commiſſion zu verabſchieden hatte. Er wurde mehreremal zur königlichen Tafel gezogen, und mußte auch ſeine Frau dem König in deſſen Cabinet vorſtellen. Die artige Behandlung, die er in der Angelegenheit ſeiner Dienſtentlaſſung von Seiten der Studien Commiſſion erfahren hatte, wurde ihm aus einer naiven Außerung des Vice⸗Kanzlers, Biſchofs Garnyſz, erkläxlich. Der Prälat meinte nämlich, man müſſe ſich im Auslande mit den Gelehrten gut zu ſtehen ſuchen, ihrer ſcharfen Federn wegen.

In den letzten Tagen des Auguſt 1787 überſchritt.

Forſter mit den Seinigen die Grenze Polens. Die Stoppelfelder Schleſiens nahmen ſich eben nicht günſtig aus; doch unſern Reiſenden ſchien das Land auch ſo noch ein Paradies. Sie durchflogen es nach There⸗ ſens Bekenntniß»wie Menſchen, die zum Rechnen keine Zeit haben; denn Forſter machte dieſen Weg von 400 Stunden mit 6 Poſtpferden.«

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