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uber ihre damalige Geſinnung. Sie»fühlte das Wag⸗ niß, zu welchem ihr Mann ſich entſchloß, das Schickſal, das ihr drohen konnte, die Vorwürfe, welche Forſter's Freunde ihr über ihre völlige Zuſtimmung zu dieſer ge⸗ fährlichen Reiſe machen möchten, wenn er nie von ihr zurückkehrte. Allein Jugendmuth, Ehrgeiz, Unbedacht⸗ ſamkeit über die möglichen Nachtheile, und die traurige Ausſicht, Forſtern in Polen geiſtig und körperlich zu Grunde gehen zu ſehen, erſetzten bei ihr die Vernunft, und gaben ihr die nöthige Klarheit der Anſicht, welche uns willig macht, das unvermeidliche Böſe mit dem Gu⸗ ten zugleich über ſich ergehen zu laſſen, ſobald die Er⸗ reichung eines Endzwecks es erfordert.«— So gab ſie auch in Betracht ihres Aufenthalts während der vier⸗ jährigen Abweſenheit ihres Mannes der Anſicht desſelben nach, und entſchied ſich für Göttingen; obſchon ihr der geſellſchaftliche Kreis ihrer Jugendfreundin Reichard, ge⸗ bornen Seidler, in Gotha lieber geweſen wäre.
Von ihrem Vater erhielt ſie die herzlichſte Zuſtim⸗ mung. Er bewunderte den Muth ihres Entſchluſſes, und richtete ihren Blick auf die wunderbare Fügung in For⸗ ſter's und ihrem Leben mit Hindeutung auf die Zukunft nach Forſter's froher Rückkehr, da ſie wieder vereint, aber unabhängig, vielleicht in der Nähe des väterlichen Hauſes, eines glückſeligen Lebens genießen würden.
Auch Forſter wurde wegen ſeines männlichen und würdigen Entſchluſſes gelobt. Zugleich gab Heyne Rath⸗ ſchläge über zu machende Nebenbedingungen, ſo wie we⸗ gen Beſtimmung des militäriſchen Ranges, wonach in


