Teil eines Werkes 
1 (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

266

ſerin nach Cherſon aufgeſtellt waren. Doch an der Ma⸗ rine⸗Uniform erkannte ſie ſogleich ihren Irrthum. Beim Mittagtiſche fragte Forſter, wozu ſie wohl rathen würde, wenn er unter der Bedingung, eine mehrjährige See⸗ reiſe zu machen, die Mittel gewänne, Polen zu verlaſſen, und nach ſeiner Rückkehr von jener Fahrt ſorgenfrei zu leben.

Ich wurde rathen es anzunehmen, erklärte Thereſe, raſch entſchloſſen. Und nun erfuhr ſie das Nähere. Je⸗ ner Officier war der Flotten⸗Kapitain Mulowsky, von der Kaiſerin abgeſchickt, um Forſtern zu einer von ihr angeordneten Entdeckungsreiſe nach der Südſee anzuwer⸗ ben. Ein verbindlicher Brief des ruſſiſchen Geſandten von Stackelberg aus Kioff vom 30. April datirt, hatte den Kapitän bei Forſtern eingeführt. Die Zeilen erin⸗ nerten den Freund an die in Grodno gemachte Bekannt⸗ ſchaft, und empfahlen ihm Mulowsky's mündliche Ange⸗ legenheit. Dieſer, ein Mann in den beſten Jahren und in England für das Seeweſen erzogen, hatte wie Cook ſeine Lehrjahre in einem Kohlenſchiffe beſtanden, und ſeitdem auch ein Schiff von 74 Kanonen im mitelländi⸗ ſchen Meere commandirt.

So ſollte denn Forſter mit einem Lebensabſchnitte wechſeln, der wieder von Weltverhältniſſen beherrſcht würde. Je inniger inzwiſchen aber das häusliche Glück geworden war, das ihn jetzt umfangen hielt, deſto mehr Kraft mußte, ſo zu ſagen, die Welt anwenden, um ihn wieder an ſich zu ziehen. Dieſer Kraftaufwand drückt ſich in den Bedingniſſen und Vortheilen aus, die Forſtern angeboten, und in der Unterhandlung zugeſtanden wurden.

Das un benäpole den Ind Verwitt nur die Fanilie