Teil eines Werkes 
1 (1852)
Entstehung
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kleines Taſchengeld hinaus genaſcht, ſah ſich in Schulden verſtrickt, und mußte ſich auf dem unvermeidlichen Wege an dem Laden vorüber von der Bäckerfrau rufen und mahnen laſſen. Dies verſetzte ihn in ſolche Pein, daß er eines Tags, wie er aus der Lehrſtunde zurückkehrend mit Seelenangſt an den Bäckerladen dachte, ſich von der leeren Taſche mit einem Gebet um Beiſtand an den lie⸗ ben Gott wendete. Da nöthigt ihn doch der Wall eines Feldſchluſſes, den er überſchreiten mußte, die flehenden Blicke wieder zu Boden zu wenden, und ſiehe da: eine Guinee blinkt ihm aus der halb trocknen Stapfe eines Pferde⸗ hufes entgegen. Es fällt dem gläubigen Knaben nicht ein, ob es nicht vielleicht gar der Pferdefuß und Köder des böſen Verſuchers ſei. Im Gegentheil, dankbar gegen Gott für den goldnen Segen des Gebetes, eilt er die Bäckerfrau zu befriedigen, und da er noch die Hand voll überſchuß hat, weiß er in der Aufwallung ſeines ſor⸗ genfreien Herzens nichts beſſeres zu thun, als ſeiner Schweſter Wilhelmine einen goldnen Fingerhut zu kaufen.

Hier haben wir die Signatur ſeiner Zukunft: dieſer Geldverlegenheit, dieſem Glauben an hülfreiche Mächte und der unüberlegten Gemüthlichkeit zum Ausgeben, ſo liebenswürdig an dem Knaben, werden wir auch auf dem Lebenswege des Mannes immer wieder einmal begegnen.

Das knappe aber doch ſtetige Auskommen der For⸗ ſterſchen Familie ſcheiterte an einem Anerbieten, das die Wirkung einer Verlockung hatte. Der durch Kenntniß der indiſchen Meere und durch Verdienſte um die Erd⸗ kunde ſo ausgezeichnete Dalrymple hatte ſich bereitwillig finden laſſen, als Gouverneur der oſtindiſchen Geſellſchaft

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