Teil eines Werkes 
1 (1852)
Entstehung
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en er in freundlichen Stimmungen die Sorgen des Hauſes er theilte, konnten dieſe Unebenheiten einigermaßen aus⸗ nie gleichen. i, So verlebte der junge Forſter die erſten zehn Jahre. 2 Ehe er noch die Enge und Bedrängniß des elterlichen g Hauſes recht ermeſſen konnte, war das nahe Danzig ganz he⸗ gemacht, ſeine knabenhafte Neubegierde frühzeitig nach das einer fernen Welt zu richten, und ihm Anſchauungen och 1 von weitreichender Thätigkeit der Menſchen zu geben. er⸗ Hinter hohen Wällen und befeſtigten Hügeln genoß die rfft f Stadt in anmuthiger Umgebung einer ausgezeichneten urd und begünſtigten Lage. Sie gehörte damals noch zu

Polen, ſah ſich aber von dem anwachſenden preußiſchen Gebiete mehr und mehr beengt und bedroht. Ihr ſchö⸗ ner Hafen und die Mündung der Weichſel förderten den luß 0 Welthandel. Auf den Inſeln des Stromes, in großen

wahlen, entbot Danzig ſeine eignen Abgeordneten.

ung Vorrathshäuſern, ſpeicherten ſich die Ernten der polni⸗ em ſchen Fluren auf. Und hinter der großen Thätigkeit

der Gegenwart verlor ſich eine rühmliche Geſchichte in ur⸗ graue Zeiten. Dreihundert Jahre früher, juſt in dem⸗. ehi ſelben 54er Jahre, in welchem Georg geboren war, hatte 6 in. Danzig ſeine Selbſtſtändigkeit und Unabhängigkeit von ach Polen erklärt. Die Stadt mit ihrem Gebiete hatte ſich ieb ein eignes Geſetzbuch geſchrieben, das ſeltſam oder kühn er⸗ die»Danziger Willkür« hieß, gleichſam Beſtimmungen ſen nach Gutfinden gewählt. Sie ſchlug ihre eigene Münze ohe nur mit dem Bruſtbilde des Königs von Polen. Ein f Mitglied des Stadtrathes, der»Burggraf,« repräſentirte 8 den König, und zu den Reichstagen, zu den Königs⸗