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Seltsame Geschichten / erzählt von Heinrich Koenig
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leidenden Arm den traulichſten Verkehr, ſich liebenswürdig zu machen.

Und ſo geſchah es. Frau Sophie machte die Tanten im intimſten Vertrauen mit der annehmlichen Partie bekannt, die für Klärchen in Ausſicht ſtehe. Die Sache wurde von Meſſer und Gabel in's Feine zerlegt und ſehr annehmlich gefunden. Frau Sophie kehrte mit der Nachricht fuͤr den jungen Freund zurück, beide Tanten müßten nächſter Tage ohnehin nach Mannheim zur Eröffnung des Teſtaments und Antretung der Erb⸗ ſchaft, und wollten von da nach Wildbad zum Ge brauche der warmen Quellen. Als hierauf Herr Firne⸗ walt vor ſeiner Abreiſe mit Frau Hellmuth einen Be⸗ ſuch bei den Tanten machte, empfing er ihre Aufträge wegen einer Privatwohnung wo möglich mit häuslicher Beköſtigung.

Kaum war er abgereiſt, als jener Arzt und Uni⸗ verſitätsfreund des Doctors Lukas im Auftrage der Gräfin Ida erſchien, um Reiſig'sWerke gegen baare Befriedigung der verſchiedenen Forderungen an denſel ben einzulöſen. Beide Freunde ſetzten ſich bei einer Flaſche Rheinweins an das kleine Geſchäft, das ſie unter wechſelſeitigen Herzensergießungen und oft ſchal⸗ lendem Gelächter abmachten. Zum Beſchluß brachte der auswärtige Arzt ein kleines gedrucktes Heftchen hervor,

betitelt:Beſchreibung der Schlange, welche die Eva

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