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Firnewalt erbot ſich das Ganze zu beſorgen. Es ſchien mithin, daß ihn der Beſuch des Wildbades nicht ſehr dränge. Frau Sophie errieth zuerſt, was ihn feſſelte, und bald entdeckte er ſich ihr auch im Vertrauen.
Wenn ich Ihnen rathen ſoll, ſagte ſie ihm, ſo über— eilen Sie ſich ja nicht mit Ihrer Erklärung und Be⸗ werbung. Laſſen Sie der lieben Klara Zeit, nicht ſo— wohl um ſich auf ihr Herz zu beſinnen, ſondern um nicht davor zu erſchrecken. Sie empfindet viel tiefer, als es nöthig wäre, das Mißverſtändniß mit dem fa talen Menſchen, ich glaube nur deßhalb, weil Sie, lieber Firnewalt— ſo kurz darauf gekommen ſind.
Sie lächelte; er küßte ihr die Hand, worauf ſie fortfuhr:
Laſſen wir Klärchen gewähren! Wir müſſen um ſo behutſamer ſein, weil es, wie ich zufällig gehört habe, der kränklichen Tante anliegt,— das Wildbad zu brauchen. Wir dürfen ja nichts davon bemerken. Der Arzt iſt auch damit einverſtanden, und nur die Leidende ſelbſt wehrt ſich noch dagegen. Aber ich habe ſchon Rath dafür. Morgen früh beſuche ich die Kranke, und hoffe ſie dahin zu bringen, daß ſie das Bad be⸗ ſucht und Klärchen mitnimmt. Dort im ſtillen Thale der Enz findet das edle Mädchen die rechte Einſamkeit
für ein verzagtes Herz und der junge Poet mit dem
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