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ängſtigende Treiben iſt nur auf Verſchärfung der Krankheit gerichtet; wie man denn die neuen Jeſuiten am richtigſten als umherziehende und heimiſch werdende Miasmen begreift, die beſonders auch die Höhenpunkte der Geſellſchaft beſtreichen und z. B. den rheiniſchen und weſtphäliſchen Adel an ſeinen preußiſchen Anti⸗ pathien anſtecken.
In ſolchen mit Schwäche, Unruhe und Beängſti⸗ gung verbundenen Krankheiten,— welches iſt der ge— ſuchteſte Arzt? Immer derjenige, der viel verſpricht und viel verſchreibt. Ein ſolcher iſt der Proteſtantis⸗ mus nicht: er iſt ein Waſſerdoctor, und verweiſt an die Quellen des Chriſtenthums und an moraliſche Arbeit. Er legt viel Werth auf kirchliche Diät, da er ſelbſt aus dem üppigen Mutterhauſe mit Taufe und Abendmahl ausgewandert, ſich, ſo zu ſagen, auf Waſſer und Brot geſetzt hat.
Leider hat bei dieſer Auswanderung der Proteſtan— tismus ein Drittes mitzunehmen vergeſſen,— ein zu— gängliches Myſterium. Der Menſch, wiſſen Sie, hat wie die Pflanze den doppelten Trieb nach dem Licht und nach dem Dunkel, Zweige und Wurzeln ſtreben auseinander, in die Höhe, in die Tiefe. Das iſt es, was uns alle, auch den Aufgeklärteſten, zum Geheim⸗ nißvollen hinzieht, was ſchon in der Geſellſchaft Herren
und Frauen um eine Dame anhäuft, die zu erkennen


