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immer geſchätzte Werke hinterlaſſen haben. machte Friederich ſeine Reſidenz zu einem der Glanz⸗ punkte, in jener Zeit, wo mit dem Fruͤhlingsanbruch unſerer Literatur, abwechſelnd in Berlin und Göttin⸗ gen, in Leipzig und Halle, in Pempelfort und Weimar geniale Köpfe mit literariſchem Schaffen, glänzende Talente mit poetiſchem Lenzgeſange die Begeiſterung und Erwartung der Nation erregten.
Dem Fürſten ſtanden nach der einen oder andern Seite ſeines Lebenskreiſes verſchiedene Männer von Anſehen und Einfluß näher oder entfernter. Als Ver⸗ mittler der wiſſenſchaftlichen Abſichten Friederichs tritt ein intereſſanter Mann hervor der, ſelbſt von unge— wöhnlichem Bildungsbeſtreben beſeelt, und durch hohe Stellung, wie durch perſönliches Vertrauen begünſtigt, gerade für erneuerte und neuzuſchaffende Anſtalten als
der geeigenſte Agent erſchien.
Martin Ernſt von Schlieffen, aus Pommern gebürtig, hatte zuerſt bei der Leibgarde Friederich's des Großen als Fähnrich geſtanden. Zur Ausheilung eines Lungengeſchwürs hatte er eines län⸗ gern Urlaubs bedurft, als es ſeinem König gefiel, ward entlaſſen, und bei ſeiner Wiederanmeldung zum Dienſte aus unbegreiflicher Laune von dem Monarchen
ſchnöde und wegwerfend behandelt. Er wendete ſich
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