Dauphin zu unterſt unter den luſtigen Hofleuten ſeinen Platz zu nehmen.
Und mit dieſem ſcharfen perſönlichen Beigeſchmack h p geſch
für Hofgelage verband dieſer Mann die erzbiſchöfliche O g 2 1 27 7 Würde in jenem magiſchen Gebiete, worin mit lateini⸗
ſchen Worten gezaubert wird, und gehörte zugleich
als Kurfürſt dem heiligen römiſchen Reich an, aus
welchem er einem ſchwärmeriſchen Erbprinzen in des Kaiſers Namen— Länderzuwachs und den gräflichen Kurhut verſprach.— Das alles that ſeine Wirkung, und Prinz Friederich legte das katholiſche Bekenntniß in die Hände des Kurfürſten⸗Erzbiſchofs ab.
Seine Bekehrung hing mit den großen Anſtren— gungen zuſammen, die— heut wieder erneuert— um die Mitte des vorigen Jahrhunderts gemacht wurden, den Proteſtantismus auszutilgen. Clemens ſelbſt hatte ſchon das Seinige gethan, den proteſtantiſchen Ge⸗ werbs⸗ und Handelsleuten in ſeinem Gebiete ſo zu⸗ zuſetzen, daß ſie es verließen, und mit ihrem Fleiß und Vermögen in's Bergiſche überſiedelten. Eben ſo wur⸗ den die Proteſtanten in der Pfalz von dem friſchen Eifer der ebenwohl bekehrten Neuenburger Linie ver⸗ folgt.
Im heſſiſchen Hauſe war Friederichs Rückſchritt nicht der erſte Fall. Juſt ein Jahrhundert früher war
Prinz Ernſt, der ſechste Sohn des Landgrafen Moriz
des( durch
gewot
und ausw traut durch wurd ſeiner Sept den
c
82
nahn.
mit d
lunge maß! den Erzie Glau
ſam;


