Teil eines Werkes 
2. Theil (1833)
Entstehung
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heit in ſich zu tragen, vertrat die Philoſophie, welche mit hoͤherem Sinne, in beſchauender Ferne, dem Drange der Menſchen zuſieht. Herr von Elban ge⸗ noß mit leichter Muͤhe das Gluͤck der Zufriedenheit, und einer wohlwollenden Achtung von Jedem der ihn kannte. Ein Groͤßeres noch ſchien ihm beſtimmt zu ſeyn.

Ein Demarcationsgeſchaͤft fuͤhrte ihn zu dem Land rath des naͤchſten Kreiſes, der dieſen Poſten ſammt dem Ritterſitze auf dem er ihn verwaltete, vor nicht zu langer Zeit erſt angenommen hatte. Die Eine der beiden reizenden Zwillingstoͤchter dieſes Edelmanns war eben Braut geworden mit dem Herrn von Un⸗ ſtern, nachmaligem Landſchafts⸗Director, und das ganze Haus noch in lauter Bewegung uͤber dies Er⸗ eigniß: denn das Jawort einer gluͤcklichen Braut ſchafft die einfoͤrmigſte Stille in frohen Tumult und Die, welche es gegeben, fuͤr eine kleine Weile zur Koͤniginn deſſelben um, deren Kroͤnungsfeſt mit tauſend Freuden zu erwarten ſteht.

Der Landrath war zerſtreut, er faßte die Bewilli⸗ gung, welche Herr von Elban nachſuchte, aͤußerſt ge faͤllig ab, um ſich in Kuͤrze faſſen zu koͤnnen; dann lud er ihn zu Gaſte, und brachte ihn ſelbſt in das Familienzimmer: denn das Herz war ihm voll Vater⸗ freude, und draͤngte dahin.

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