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Unter dem Stadtgraben. 361
Kinder erzählt. Ach, es war ihr jeden Augenblick als müſſe jetzt Dubel die Treppen herab kommen, der Schneider Dubel in ſeinem abgeſchabten Röckchen, ein Bündel unter dem Arm, oder die alte Kiliane mit ihrem weißen Haar und dem durchfurchten, freundlichen Geſichte, die ſie ſo unendlich lieb gehabt.— Aber es kam nichts die Treppen herab, ſte zu begrüßen: das Haus ſchien überhaupt viel ſtiller wie früher. Da hörte man keinen Lärm aus der Wirthsſtube im erſten Stock, da erklangen durch das Haus keine jubilirenden Kinderſtimmen.
Je höher Maria hinaufſtieg, um ſo mehr fühlte ſie ihr Herz zuſammengepreßt, um ſo gewaltſamer drängten ſich die Thränen nach ihren Augen. Jetzt hatte ſie den Vorplatz erreicht: dort war die Waſchküche, daneben das große Fenſter, durch wel⸗ ches Abends der Mond hereinſchien und wo die kleine Maria ſo gern getanzt hatte.
Hier war die Stubenthüre— Lukas klopfte an.
„Herein!“
Maria mußte ſich gewaltſam zuſammennehmen, damit es ihr möglich würde, etwas gefaßt über dieſe Schwelle zu treten, über dieſe Schwelle, die ſie als Kind ſo oft betreten. Sie öffnete die Thüre— ſie trat in das Zimmer. Da war Alles noch, wie es ehedem geweſen, Tiſche und ſämmtliche Stühle ſtanden auf derſelben Stelle, an den Wänden hiengen dieſelben alten ver⸗ gilbten Kupferſtiche; ach, zu den Fenſtern herein blickten unver⸗ ändert die Giebel der Nachbarhäuſer, die alten bekannten Dächer mit ihren Kreuzen, mit ihren Fenſterladen, mit ihren Dachrinnen.
Es war Samſtag Nachmittag, wo die Arbeit der Woche gethan war und die Feierſtunde bereits eingetreten. Dort war auch noch der alte große, viereckige Ofen, und neben ihm ſaß eine alte Frau, die emſtg in einem Buche geleſen und jetzt verwundert aufblickte, wie der vornehme Beſuch in ihr Zimmer trat. Sie hatte die Füße auf einen Schemel geſtellt, ach, und dieſen


