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Anna. 349
bevorworten. Bekannt mit den wohlwollenden Geſinnungen Euer Excellenz, bitte ich demnach: mir baldigſt meine Entlaſſung ge⸗ ſtatten zu wollen; ich möchte gern dieß Land verlaſſen, ehe der Winter kommt, ich möchte gern jenſeits der Alpen noch einige warme, angenehme Herbſttage genießen— es ſind vielleicht meine letzten.“
Der Intendant ließ die Hand mit dem Papiere ſinken und blickte nachſinnend vor ſich hin.„Und was bewog den alten Benetti zu dieſem Schreiben?“ ſagte er nach einer Pauſe.
„Er hat dieſen Entſchluß ſchon ſeit längerer Zeit gefaßt,“ antwortete Anna,„ich glaube wirklich, Herr Graf, man kann es dieſem alten Manne nicht übel nehmen.“
„Und Anna— Sie?“— forſchte Alfons weiter,„was wird aus Ihnen?“ A
„Ich verlaſſe mit ihm dieß Land, ich begleite den alten Mann. Aufrichtig geſagt, Herr Graf, habe ich meinestheils dieſen Entſchluß erſt gefaßt, ſeit ich Sie wieder geſehen, ſeit ich dadurch in meiner Verborgenheit entdeckt war. Auch er könnte ja auch eines Tags abermals den Verſuch machen, ſeinen alten Lehrer aufzuſuchen, ſich mit ihm zu verſöhnen— mich wieder⸗ finden.— O das wäre ſchrecklich! Sie wiſſen nicht, Herr Graf, wie angenehm mir mein Geheimniß war, die Verborgenheit, in
der ich lebte,— wie er glaubte, weit, weit weg von ihm, und doch in ſeiner Nähe! O ich war glücklich in dem Gedanken!“
„Und es iſt Ihr feſter Entſchluß, Anna, mit dem alten Italiener zu gehen, dem mürriſchen, alten Manne, der gewiß Ihr Leben verbittert; eine Exiſtenz fortzuſetzen, die Ihnen uner⸗ träglich ſein muß?“
„Glauben Sie das nicht!“ erwiderte ernſt und beſtimmt das Mädchen.„Es iſt wahr, er kann heftig gegen mich ſein,
Tage lang unfreundlich, er kann mich ſchelten wegen Kleinig⸗ keiten. Aber bin ich nicht vollkommen glücklich darin, ſoll ich


