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„Sie wurden,“ entgegnete der Stadtrath mit ſo lauter Stimme, daß man es im Nebenzimmer deutlich hören konnte, „von der J. G. Cotta'ſchen Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, hieher berufen?“.
„Um dieſe größere Arbeit zu vollenden,“ ergänzte der Doktor ſehr beſtimmt.
„Das iſt ſehr zu bedauern!“ rief die fette Stimme aus dem Nebenzimmer,„aber ich verſichere dich, daß die Haupt⸗ männin Steiner das Quartier bereits genommen hat!“ worauf der Stadtrath an die andere Thüre eilte und mit leiſer, aber ein⸗ dringlicher Stimme ſagte:„ich wollte, daß du mich im Frieden ließeſt mit deiner Hauptmännin Steiner!“ Darauf kehrte er ebenſo ſchnell zurück und ſagte verbindlichſt:„wollen Sie nicht gefälligſt Platz behalten, Herr Doktor Stechmaier?“
„Ich will Sie durchaus nicht länger aufhalten,“ ſagte dieſer,„aber Sie erlauben mir vielleicht, Ihnen Behufs dieſer größeren Arbeit ſpäter einen Beſuch zu machen, wenn es nämlich meine Zeit erlaubt. Bei einer Wohnung hier im Hauſe hätte ſich das freilich beſſer abmachen laſſen.“ 3
„Und dieſe größere Arbeit?“ fragte der Stadtrath. Betrifft die Geſchichte der hieſigen Reſidenz, ihre Ent⸗ ſtehung, ihre älteren und neueren Bauten, ihre Fortſchritte mit der Zeit, ihre geſellſchaftlichen und andern Einrichtungen, und dabei wäre mir Ihr Rath, Ihre Erfahrung ſehr zu Statten ge⸗ kommen. Ich glaube ſogar, wenn ich mich recht erinnere, daß wir eine unſerer beſten ſtädtiſchen Einrichtungen— die Gasbe⸗ leuchtung, und unſer ſchönſtes Bauwerk— die neue Kirche, Ihrem Eifer verdanken.“.
Der Stadtrath, auf's Höchſte geſchmeichelt, zog ſeine Augenbrauen ſehr in die Höhe, als wolle er ſagen: damals ſtand ich unendlich erhaben, dann vergrub er ſein Kinn ſo tief in


