Teil eines Werkes 
3. Bd. (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſtilles e, der it vor⸗ auch mmer, hlichen tthmen hatte.

darauf 1

ammle

hatte leußere in die vie die htiges, vegun⸗ voll⸗ hatten etwas m ſeht Ehte

abe im wierzig h man

rand et,

. nder

ungt

a ent⸗

Anna. 339

Ein ſehr gutes Hotel, fuhr der Stadtrath fort, nein ſehr anſtändiges Hotel; allerdings ſind hier im Hauſe zwei Zimmer zu vergeben, ſehr ſchöne Zimmer, gut meublirt, doch

Aber wie kannſt du ſo genau wiſſen, ob die Zimmer wirklich noch frei ſind? ließ ſich die fette Stimme der Stadt⸗ räthin vernehmen.Heute Morgen waren mehrere Partien da, welche die Wohnung eingeſehen haben.

Der Stadtrath machte eine Bewegung mit der Hand nach. dem Nebenzimmer und ſagte als höflicher Mann:meine Frau! Dann fuhr er mit lauterer Stimme fort:allerdings bin ich nicht im Stande, dem Herrn Doktor die Wohnung für beſtimmt zuzu⸗ ſagen, die Hofräthin X. i*ſt die Vermietherin und ich habe es nur aus freundnachbarlicher Rückſicht übernommen, den Anfragenden die nöthige Auskunft zu ertheilen. Der Herr Doktor ſind Mediciner?

Bitte um Entſchuldigung!

Alſo Juriſt 2ℳ

Noch weniger, entgegnete Stechmaier, nich bin Doktor der Philoſophie und Schriftſteller.. 1Ah! Ah! So? Schriftſteller? antwortete de Stadtrath, und die fette Stimme aus dem Nebenzimmer rief ſo laut als möglich:ich kann dich aber verſichern, Schwämmle, daß die Zimmer wahrſcheinlich ſchon genommen ſind. Die ver⸗ wittwete Hauptmännin Steiner hatte große Luſt dazu, und was die Hofräthin anbelangt, ſo könnte ſie für ſich keine angeneh⸗

meren Miethsleute finden.. Auch ich würde mich bemüht haben, im beſten Einver⸗ ſtändniß mit der Frau Hofräthin zu leben, ſagte der Doktor ſo laut, daß die Stadträthin im Nebenzimmer dieſe Antwort auf alle Fälle hören mußte. Davon bin ich vollkommen überzeugt, ſagte der Stadt⸗ 22*