den niedrige weiche Fauteuils, die man nur herumzudrehen brauchte,
Ein Schtoß im Walde.
auf das Pflaſter des Hofes gelegt, wo ihn die Hunde augen⸗
blicklich umſtanden und die Schweißhunde faſt ihre Leinen 3.
* zerriſſen, um mit ihren Naſen das igerochene Wild berührm
zu können.
Der Graf mit ſeiner Geſellſchaſt blieh uh einen Augen⸗ blick auf der Treppe ſtehen, theils um jenem maleriſchen Schau⸗ ſpiele zuzuſehen, theils auch um— als Nachklang jener alten ritterlichen großartigen Jagden, wo am Schluße derſelben der Herr ſeinen Hut abnahm, um ſich bei ſeinem Oberjägermeiſter für das Jagdplaiſir zu bedanken,— ſeinem erſten Jäger, der die Treppen hinaufſtieg, um Befehle für den nächſten Tag zu holen, die Hand zu reichen und ſich zu bedanken für die gute Aufſtellung
und für die gute Führung der Treiber. Dann wandte er ſich um,
und die Herren ſchritten ins Haus. Eine breite hohe Treppe, deren Stufen mit Teppichen belegt waren, die Wände aber mit ſtattlichen Hirſchgeweihen verziert, giengen ſte hinauf und kamen in einen langen Corridor, in welchem Kupferſtich an Kupcferſtich hieng, die meiſten mit Bezug auf das edle Waidwerk; dazwiſchen Rehgewichte von allen Größen und von den ſeltenſten Abnormi⸗ täten. Zierliche Bronzelaternen mit rothem geſchliffenem Glas verbreiteten ein warmes zweifelhaftes Licht in dem Corridor, der ſich bis in die Unendlichkeit zu verlängern ſchien, da ſeine beiden Enden aus rieſenhaften Spiegeln beſtanden, die unten am Fuße mit Blumen bedeckt, oben im Widerſchein eine Ausſicht ließen auf Hunderte von dunkel glühenden Lampen und auf einige Meilen Corridors. Am Ende des wirklichen ſtieß er in einem rechten Winkel an einen andern faſt eben ſo langen Gang, der zu den zahlreichen Gaſtzimmern führte.
Dieſe Gaſtzimmer, eines wie das andere meublirt, waren erfüllt mit allem möglichem erdenkbarem Comfort des Lebens. Teppiche bedeckten den Boden, vor den zierlichen Kaminen ſtan⸗
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