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* ⸗ Eine Hochzeit ohne Geläute. 249
„Natürlich!“ entgegnete der Gevatter, indem er den Flecken
naß machte und wegputzte;„aber die Sache iſt ſchlecht abge⸗
laufen, ich habe ſie gefehlt, Gott verdamme ſie, ſte war mir zu ſtark! Sie ſchrie wie raſend um Hülfe und ich fand kaum noch Zeit, zur Hinterthüre hinaus zu fliehen, als ich auch ſchon merkte, daß mir Leute auf der Ferſe waren.“
Bei dieſer Nachricht durchfuhr ein heftiges Zittern den Körper des Steinmann, und wie ein Fiſch auf trockenem Sande nach Luft, ſo ſchnappten ſeine Finger nach einem großen Aeſer das neben dem Weinkruge auf dem Tiſche lag.
„Hollah!“ rief ihm der Gevatter zu, nes iſt keine Zeit zu Faſeleien, laßt die Dummheiten ſein und kommt eiligſt mit.“
„Haſt du nicht vor acht Tagen verſprochen, du wolleſt die Stadt ſogleich verlaſſen?“ ſagte der Steinmann nachſinnend, aber wie in halber Geiſtesabweſenheit.„Es war damals, als ich dir die vierhundert Gulden gab, biſt du hier geblie⸗ ben?——— Schlechter Krall—
„Warum ich hier geblieben bin? Soll ich dir vielleicht das Geld, das die Müller zuſammengeſcharrt hat, allein überlaſſen? So haſt du freilich gewollt, nicht wahr, Burſche?“
„Welches Geld?“ antwortete der Steinmann,„die Müller iſt arm, ſehr arm; wer ſagt, daß ſie Geld hat?“———
„Haſt du es mir nicht geſagt, verfluchter Lügner, falſcher, meineidiger Hund? Haſt du mir nicht erzählt, ſie hätte in Mett⸗ hauſen ein ganzes Packet mit Geld gehabt?“ ſchrie der Gevatter und ſprang auf den Steinmann zu, ihn am Halſe nehmend.—
Dieſer machte gar keine Bewegung, ſich zu vertheidigen, ſondern fuhr mit der Hand über die Stirn, als beſinne er ſich auf etwas. 4
„Ja, du haſt es geſagt!“ wiederholte der Gevatter faſt ſchreiend;„du haſt mich dadurch verlockt, Satan, miſerabler!


