Teil eines Werkes 
2. Bd. (1851)
Entstehung
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Male; es war gerade, als hätten die Leute auf dieſen Moment draußen auf dem Gange geharrt. Jetzt erſcheint der Hof, die Offiziere auf ihren Plätzen erheben ſich, und ebenſo auf dem dritten Range der neue Oberkutſcher reſpektvollſt, denn es iſt heute die erſte Vorſtellung, der er ſitzend beiwohnt. Die Ouvertüre beginnt und wird am Schluſſe raſend beklatſcht. Zuerſt fängt ausnahmsweiſe die erſte Gallerie an, dann der dritte Rang, wo der Oberkutſcher nicht ſobald ſeine Hände in Bewegung geſetzt hatte, als die wackeren Fäuſte von einigen dreißig Stallleuten auf's Allerkräftigſte einfielen und das erſtaunte Parterre mit ſich fortriſſen.

Jetzt begann das Ballet und die Zeit bis zum Auftreten des Herrn Dubelli, die ſeinen bangen Freunden ſo unendlich lang erſchien, flog raſch dahin. Jetzt betrat der Debütant die Bühne. Ein lauter Applaus empfieng ihn und munterte ihn auf, und wir ſind im Stande, gerührten Herzens verſichern zu können, daß er ſich dieſes Empfanges vollkommen würdig erwies. Jede Nummer der wirklich ſchönen Muſik gefiel außerordentlich, jeder Tanz wurde raſend applaudirt und ſchon nach dem erſten Akt verlangte das Publikum nach dem Componiſten, nach dem Tänzer

und nach dem Balletmeiſter. Ebenſo nach dem zweiten Akt; und

erſt am Schluſſe! Da wollte des Tobens und Schreiens kein Ende werden. Es flogen Blumen in Maſſen auf die Bühne, und als Demoiſelle Pauline, die blonde Sylphide, dem jungen Componiſten einen Lorbeerkranz aufſetzte, da wurde das Publi⸗ kum zur Begeiſterung gebracht und es raste wahrer Beifallsſturm

durch das Haus.

Armes kleines harmloſes Luſtſpiel, welches nach dem Ballet gegeben wurde! Niemand achtete deiner, Niemand wallte dich hören! Laut ſprach man im Parterre und in den Logen von der vortrefflichen Muſik und dem neuen Componiſten, und die Ge⸗

ſellſchaft, welcher er, wie wir bereits wiſſen, hie und da etwas

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