Teil eines Werkes 
2. Bd. (1851)
Entstehung
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232 Sechsunddreißigſtes Kapitel.

den Teufel auch, wer weiß, ob der Italiener nicht ſeinen Cor⸗ reſpondenten hier hat! Ich glaube wohl, daß Euch Alles einerlei iſt, aber nicht mir. Mein Name hat auf dem Briefe geſtanden, und wenn von der Geſchichte je etwas heraus käme, ſo würde man ſich an mich halten; alſo keine Widerrede, wollt Ihr oder wollt Ihr nicht? Ich bringe Euch morgen die vierhundert Gul⸗ den oder mich ſoll der Teufel holen, wenn ich nicht die Wiſche da vor Euren Augen zerreiße, dann habt Ihr gar nichts.

Der Gevatter vergrub die Hände in ſein Haar, murmelte etwas vor ſich hin, und als er vergeblich verſucht, den Stein⸗ mann zum Nachgeben zu bewegen, ſagte er mürriſch:und was meint die Frau dazu?

Ich? ſagte die Müller,o, laßt mich bei der Geſchichte aus dem Spiel, ich will nichts, gar nichts von Eurem Geld.

Nichts?u ſagte der Gevatter grinzend; nei, das iſt ſchön! dann kommen auf meinen Theil vierhundert Gulden, ich laß' mir das gefallen.

Nein, nein! ſagte der Steinmann eifrig,die Frau muß ihren Theil haben; wovon will ſie leben, wenn das Ge⸗

ſchäft aufhört?

Vielleicht werde ich arbeiten, ſagte die Frau mit Thränen in den Augen und blickte nach dem Zimmer, wo ihre Tochter gewohnt.Kümmert Euch nicht um mich, Ihr Herrn, denkt nicht⸗mehr an mich.

Der Steinmann zuckte mit den Achſeln, raffte Wechſel und Briefe zuſammen und ſtand auf.

Die Frau erhob ſich ebenfalls von ihrem Platze und ſagte: Laßt mich den Brief leſen, den der Vater des Kindes ge⸗ ſchrieben hat.