einen Cor⸗ ges einerlei geſtanden, ſe wütde Ihr oder ndert Gul⸗ die Wiſche hts.” „murmelte den Stein⸗ „und was
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Ein BZürgerball und ſeine Folgen. 233
„Wozu, Frau?“ entgegnete der Steinmann;„es iſt ein jammervoller Brief, hätt' nicht geglaubt, daß dem Herrn das uneheliche Kind ſo am Herzen liegt, obendrein da er verheirathet iſt, wie der italieniſche Advokat ſchreibt.“
„Aber er hat vielleicht weiter keine Kinder?“ ſagte forſchend die Frau.
„So ſcheint's in der That,“ entgegnete der Steinmann, nachdem er noch einen Blick in die Papiere geworfen.„Ich glaube, er wäre im Stande geweſen, das Mädchen zu ſich zu nehmen; er iſt aber jetzt nach Sicilien abgereist.
„Und wie heißt der Herr?2“ forſchte die Frau weiter und der Gevatter ſagte lachend:
„Ja, das möchte ich auch wiſſen!“ „Graf von St. Alban,“ las der Steinmann aus dem Briefe
und ſteckte ſeine ſämmtlichen Papiere in die Taſche, worauf der Gevatter luſtig ſagte:
„Nun, jetzt weiß ich doch, wem ich dankbar bin, und werde wahrhaftig nicht ermangeln, einige Schoppen auf das Wohl des Grafen von St. Alban zu trinken— wann bekomme ich mein Geld, Steinmann?“
„Morgen früh,“ entgegnete mürriſch der Stadtſoldat.„Ihr könnt kommen und es bei mir holen; aber ſchmiert Eure Sohfen und packt Eure Garderobe zuſammen. Ihr müßt morgen noch die Stadt verlaſſen. An Euch werde ich denken, Frau.“*
Damit gieng er die Treppen hinab, gefolgt von dem Ge⸗ vatter, der in dem dunkeln Vorplatze zurückblieb, bis der Stein⸗
mann die nächſten Gäßchen hinter ſich hatte. Dann ſchlüpfte auch er auf die Straße. 2
So waren denn die Verbündeten zum letzten Male freund⸗ ſchaftlich bei einander geweſen, und es hatte ſich ein Bund auf⸗


